Was meint man mit “Schichtdicke”?
Von Schichtdicke spricht man, wenn von der Dicke eines Materials die Rede ist, die ein anderes wie einen Film überzieht – nur kann dieser “Film” eben auch eine höhere Schichtdicke aufweisen. Es kann sich hierbei um eine Lackschicht handeln, aber auch um die Schicht eines Metalls, welches bei Galvanisierungsarbeiten eingesetzt bzw. entstanden ist.
Die Methoden, Schichtdicke zu messen, sind unterschiedlich: Bei einfachen Aufgaben lassen sich Messschieber bzw. Messschraube nutzen; jedoch für genauere Angaben stehen andere Methoden zur Verfügung, die elektronischer Natur sind (Abtasten) oder auch Strahlung zu Grunde legen. Vier Kriterien unterscheidet man konkret bei der Messung der Schichtdicke: Wird die Schicht, die man misst, zerstört oder in ihrem ursprünglichen Zustand beibehalten? Ist die Schicht trocken oder nass? Wie die Dicke genau gemessen wird, ist in den Normen DIN EN ISO 2064 sowie DIN EN ISO 2178 festgelegt.
Ein Messverfahren von vielen ist das der sogenannten “optischen Interferenz” – hier geht es darum, monochromatisches Licht in ein messbares Ergebnis umzuwandeln. Ein weiteres ist das “magnetisch-induktive Verfahren”, bei welchem eine justierbare Feder so lange eingestellt wird, bis die Federkraft die magnetische Haftkraft überschreitet. Das sind selbstredend nicht alle Verfahren, jedoch kann hier eine Andeutung darüber gegeben werden, dass es durchaus spezielle Wissensgebiete sind, die durch die unterschiedlichen Messverfahren gestreift werden.
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