Anlagemünzen werden meist in hoher Stückzahl geprägt und dienen als reines Anlageobjekt
Anlagemünzen werden meist in hoher Stückzahl geprägt und dienen als reines Anlageobjekt. Sie bestehen meist aus den Edelmetallen Silber und Gold; seltener aus Platin und Palladium und haben einen hohen Feingehalt. Anlagemünzen werden häufig auch als Bullionmünzen (Barrenmünzen) bezeichnet, weil sie die Eigenschaften sowohl von Münzen als auch von Barren aufweisen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie meist nur mit einem geringen Aufschlag für die Prägung verkauft werden und gesetzlich tatsächlich auch als Zahlungsmittel zugelassen sind. Meist werden sie aber durch ihren höheren Geldwert nicht in den gängigen Geldumlauf gebracht.
Erlangt eine Münze einen gewissen Seltenheitswert, übersteigt sie ihren Materialwert um Längen. Anlagemünzen haben eine Prägung, die nicht nur das Bild und die Nennwertangaben vorweist, sondern oft auch noch das Gewicht und das Feingehalt der Münze. Besonders beliebt sind die Münzen mit einem sehr hohen Feingehalt und die, bei welchen das Bildmotiv seit der ersten Prägung unverändert blieb. Anlagemünzen haben meist ein unverändertes Aussehen.
Besonders in Krisenzeiten erlangten Anlagemünzen eine beliebte Rolle als Schutzreserve.
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